Presseberichte 2019

07.07.2019

„Brand im Sägewerk in Prollermühle!“ Kaum ist am Donnerstagabend der Alarm per Funkwecker ausgelöst, geht es bei den fünf gemeindlichen Feuerwehren zur Sache. Sie wissen allerdings: Heute ist es nur eine Übung. Diese soll laut Kreisbrandmeister Andreas Götz unter anderem eine Hilfestellung für die neuen Kommandanten sein.

Als erste Wehr an der „Brandstelle“ ist Neuenhammer mit Kommandant Christian Maurer an der Spitze. Kein Wunder: Sie hat auch den kürzesten Anfahrtsweg. Maurer organisiert auch prompt, wie alles ablaufen soll, und koordiniert den Einsatz. Nach und nach treffen dann auch Brünst, Georgenberg, Neudorf und Waldkirch ein.

„Jetzt muss es schnell gehen“, wissen alle Aktiven und legen los. Das gilt sowohl für den sogenannten „Erstangriff“ als auch für das Verlegen der Leitungen bis zum Löschen des „Brandherdes“. Dabei klappen auch die Absprache und das Zusammenspiel untereinander.

„Es hat gut funktioniert“, kommentiert Götz den Ablauf der Übung und spricht dabei ein Lob an Maurer als Einsatzleiter aus. „Christian hat alles gut vorbereitet“, lässt der Kreisbrandmeister wissen. „Es hat im Vorfeld auch eine Ortsbegehung stattgefunden.“

Laut Martin List „ist hier eine schlagkräftig Truppe am Werk“. Und so findet der Kreisbrandinspektor: „Die Gemeinde Georgenberg kann sich auf euch verlassen.“ Wie Kreisbrandmeister Matthias Hönig hat List dennoch einige Empfehlungen für die Feuerwehrleute, etwa beim Zusammenspiel in puncto Funk. „Die Übung hat sich gelohnt“, sagt auch Bürgermeister Johann Maurer. Laut Götz soll im Herbst eine weitere folgen. „Die wird dann aber nicht angekündigt“, weist der Kreisbrandmeister, auch Kommandant der Feuerwehr Neudorf, hin.

29.06.2019

Was Wilhelm Gicklhorn anpackt, hat Hand und Fuß. Der am 18. Juni 1949 in Wiesau geborene ausgebildete Kfz-Handwerker hat bis zum Eintritt in den Ruhestand Karriere im Weidener Autohaus Eitel gemacht. Und nach wie vor kommt das Ehrenamt bei dem seit 40 Jahren mit Christa Altenöder verheirateten Familienvaters – zu Tochter Jasmin und Schwiegersohn Achim zählen die Enkel Lukas und Sara – nicht zu kurz.

„Sie sind ein Segen für ihre Familie und die Pfarrei“, wusste bei der Feier zum 70. Geburtstag am Samstag im „Berggasthof“ Schaller Pfarrer Julius Johnrose die Qualitäten des ehemaligen Kirchenpflegers und nach wie vor aktiven Kommunionhelfers zu schätzen und sagte zusammen mit den Schwestern Bonita und Margot „Vergelt’s Gott“.

Laut Johann Maurer kann auch die Gemeinde auf Gicklhorn zählen. Während seine Ehefrau vor allem für die Reinigung des Rathauses verantwortlich zeichnet, kümmert er sich federführend um die Außenanlagen. „Im und um das Rathaus herum ist alles tipptopp“, hob der Bürgermeister hervor.

Auch bei der Georgenberger Feuerwehr trägt vieles die Handschrift Gicklhorns. „Du hast für uns viel geleistet“, würdigte stellvertretender Vorsitzender Alfons Scheibl zusammen mit Bernhard Schaller und Willibald Schaller die Leistungen des ehemaligen Gerätewarts und Ausschussmitglieds. „Die Ernennung zum Ehrenmitglied hast du dir redlich verdient.“ Für den Oberpfälzer Waldverein bedankte sich Vorsitzender Manfred Janker für das Engagement.

22.05.2019

Beim Marschieren Freundschaft vertieft

Die Feuerwehren Georgenberg und Neuenhammer schneiden beim 19. Leistungsmarsch im Landkreis Kulmbach anlässlich des 150-jährigen Gründungsjubiläums der Feuerwehr in der Partnergemeinde Wirsberg gut ab.

Die Aktiven der Feuerwehren Georgenberg und Neuenhammer genießen mit ihren Wirsberger Freunden das Treffen zum 150-jährigen Gründungsjubiläum in der Partnergemeinde.

„Diese Einladung haben wir natürlich sehr gerne angenommen“, war für die Georgenberger Feuerwehr sofort festgestanden, nachdem sie Post aus der Partnergemeinde Wirsberg erhalten hatten. „Schließlich waren unsere Kameraden auch zur Segnung unseres neuen Löschfahrzeugs gekommen.“

Und so machten sich die Georgenberger und Aktive der Feuerwehr Neuenhammer am Samstag in aller Herrgottsfrüh auf den Weg nach Oberfranken, um am inzwischen 19. Feuerwehr-Leistungsmarsch des Landkreises Kulmbach teilzunehmen. Hauptgrund war das 150-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr Wirsberg.

Beim Leistungsmarsch von 8 bis 16 Uhr mussten die Teilnehmer insgesamt zwölf Stationen absolvieren. Dabei waren vor allem typische Feuerwehr-Aufgaben, etwa Knoten und Stiche oder Löschen unter Spannung. Und da machten die Georgenberger und Neuenhammerer eine gute Figur. Die erste Gruppe mit dem stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Georgenberg, Oswald Hamann, sowie Martina Seidl, Bernhard Schaller und Peter Schmid erreichte unter den 59 Gruppen den elften Platz. Mit Rang zehn schloss die Gruppe zwei (Kommandant Dominik Schmid, Alexander Bock, Bernhard Riedl und Stefan Scheibl) ab.

Im Übrigen gab es dann beim Feuerwehrjubiläum in der Partnergemeinde ausreichend Grund, die Freundschaft zu vertiefen. „Wir werden uns bei passender Gelegenheit wieder treffen“, waren sich die Kameraden einig.

Hier ein weiterer Bericht von TVO:

LINK zu TVO

03.03.2019

„Pulver helau!“ Den „Schlachtruf“ der Pleysteiner Prinzengarde konnte Alfons Scheibl nicht ohne Kommentar im Raum stehenlassen. „Bei uns hieß es früher ‚Zottbach helau!‘“, konterte der stellvertretende Vorsitzende der Feuerwehr, nachdem Prinzessin Alexandra II. vom Scheibl-Schloss und Prinz René I. von der Gallenburg die vielen Gäste der Faschingsdisco am Freitag im Gasthaus „Zum Ritter St. Georg“ begrüßt hatten.

Der Hinweis sollte seine Wirkung nicht verfehlen, und so hieß es immer wieder „Georgenberg helau!“. Nach und nach ging es bei der Fete im Feuerwehr-Vereinslokal auf einen Höhepunkt nach dem anderen zu. Scheibl und Feuerwehrchef Berthold Reber, beide dekoriert mit Faschignsorden, ließen sich von der prächtigen Stimmung gerne anstecken.

Das „Warmup“ des vom Elferrat begleiteten Prinzenpaars mit eleganten Hebefiguren ließ schon mal erahnen, dass da noch mehr kommen wird. Und so sollte es dann gegen Mitternacht auch sein. Die Pleysteiner nahmen das Publikum beim Thema „Disney“ mit auf eine phantasievolle Reise, bei der sie sich in tollen Gewändern präsentierten und eine Show par excellence mit akrobatischen Einlagen auf das Parkett legten.

„Zugabe, Zugabe“, wünschten sich die prächtig aufgelegten Gäste deshalb zu Recht. Die Rufe blieben nicht ungehört, die Veranstaltung war somit auf ihrem Höhepunkt angelangt. Sie sollte aber noch lange nicht zu Ende sein. Alle ließen sich auch von „DJ Mark Grey“ aus Marktredwitz anstecken. Er hatte bereits vor dem Auftritt der Pleysteiner Garde mit Hits nonstop die Stimmung angeheizt und legte dann noch kräftig zu.

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10.02.2019

Für Bürgermeister Johann Maurer stand fest: „Ich bin mir sicher, dass ein frischer Wind einkehren wird.“ Und auch Kreisbrandmeister Alfons Huber freute sich und fand: „Die Gemeinde kann zufrieden sein.“
Jedenfalls hat sich das „Nachsitzen“ der Aktiven der Feuerwehr gelohnt. Mit Dominik Schmid und Oswald Hamann haben die Georgenberger nun zwei neue Kommandanten. Sie treten in die Fußstapfen der in der Dienstversammlung am 11. Januar nicht mehr kandidierenden Matthias Scheinkönig und Martin Scheibl und erhielten in der Dienstversammlung am Freitag im Sitzungssaal des Rathauses das einstimmige Vertrauen.
Maurer sprach von einer guten Entscheidung und appellierte an die neuen Führungskräfte, mit allen Feuerwehren in der Gemeinde zusammenzuarbeiten. „Keiner kann allein etwas bewirken“, bat Huber, die „Neuen“ tatkräftig zu unterstützen. Ihnen gab er außerdem mit auf den Weg, in angemessener Zeit die erforderlichen Lehrgänge „Gruppenführer“ und „Leiter einer Feuerwehr“ zu absolvieren.
Im Übrigen hatte der Kreisbrandmeister noch Zahlen in Bezug auf die Personalstärke bei den Einsätzen während des Tages in den vergangenen drei Jahren dabei. „Bis auf ein Mal haben die Feuerwehren in der Gemeinde die Sollstärke erfüllt. Es waren immer zwischen sechs und acht Aktive bei einem Einsatz.“ Damit widersprach Huber der Aussage eines ehemaligen Kommandanten (Rupert Herrmann) in der BR-Sendung „Quer“ am 31. Januar, „dass die Feuerwehren während des Tages keine Leute haben“.
Schmid und Hamann wollen verstärkt auf Teamarbeit setzen. Und so versprach der neue Kommandant „keine Alleingänge“, während sein Stellvertreter auf die Unterstützung durch die Gruppenführer setzte. „Wir müssen die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen“, war dazu Hamanns Aussage.

13.01.2019

Laut Nicole Bock „wird es immer schwieriger, junge Leute für die Feuerwehr zu motivieren“. Und so bedauerte die Jugendwartin in der Jahresversammlung des Nachwuchses am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“, dass 2018 keine Neuaufnahmen zu verzeichnen waren.
Als einen der Gründe, warum der Übungsplan nicht immer eingehalten werden konnte, nannte Bock: „Die Jugend steht zum Teil schon im Berufsleben.“ Dennoch hoffte sie, „dass wir sie nicht ganz aus der Feuerwehr verlieren und die Feuerwehrfrauen und -männer weiter für unsere Gemeinde da sind“. Dafür will sie sich stark machen und gab als Ziel aus, die Jugend zusammenzuhalten und neue Anwärter zu inspirieren, bei der Feuerwehr mitzumachen. „Ich als Jugendwartin werde mein Bestes geben“, versicherte sie.
Untätig war der Nachwuchs aber beileibe nicht. Das verdeutlichten Bock und Lisa Ertl, als sie unter anderem auf die Leistungsprüfungen, die Modulare Truppausbildung sowie die Unterrichte und Übungen hinwiesen. „Auch beim Wissenstest konnten wir unsere Leistungen unter Beweis stellen“, hieß es dabei. Beifall bekam auch Jasmin Bock für den detaillierten Kassenbericht.
Zum Nachfolger von Felix Reber als Sprecher wählten die jungen Leute Kevin Nickl. Ihn unterstützt künftig Benjamin Reber als Stellvertreter (bisher Christian Scheibl). Schriftführerin ist weiterhin Lisa Ertl, und die Finanzen bleiben in den Händen von Jasmin Bock.

Berthold Reber sprach in der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins zwar von einem Jahr 2018 mit vielen Aktionen und einem guten Zusammenhalt, wünschte sich aber für dieses Jahr etwas mehr Engagement bei den Arbeitseinsätzen, vor allem vor und nach Festen. „Denn die erwirtschafteten Gewinne kommen nicht ausschließlich dem Vereine zugute, sondern es wird auch die aktive Wehr tatkräftig unterstützt“, war die Begründung des weiterhin an der Spitze stehenden Vorsitzenden.
Der bezifferte den aktuellen Mitgliederstand auf 145 und blickte neben den neun Sitzungen der Vorstandschaft und den fünf Arbeitseinsätzen auf die zahlreichen Aktivitäten zurück. Darunter waren neben der Kaltwasser-Challenge mit der 100-Euro-Spende für die Krabbelgruppe etwa die Faschingsdisco, der Kirchweihtanz, der Adventsmarkt oder die Tagestour in die Partnergemeinde Wirsberg mit dem Besuch des Hallenfestes der dortigen Feuerwehr. Teilgenommen hatte die Wehr auch an vielen Festen und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde.
Beifall erhielten dann auch Schriftführerin Franziska Scheibl für das Verlesen des Protokolls über die Dienst- und Jahreshauptversammlung 2018 und Hauptkassier Bernhard Riedl. Dessen pflichtbewusste Buchführung würdigte Josef Kick. Er hatte die Unterlagen gemeinsam mit Willibald Schaller geprüft.
Zehn Jahre bei der Feuerwehr dabei sind Ingo Giersemehl, Christoph Gruber und Karina Heinle. Sie freuten sich über Ehrungen ebenso wie Klaus Helgert, Josef Seibert, Helmut Scheufler (jeweils 20 Jahre), Hubert Reber und Peter Schmid (40 Jahre).
Schnell über die Bühne gebracht hat Bürgermeister Johann Maurer die Neuwahlen. An der Vereinsspitze stehen weiterhin Berthold Reber und Alfons Scheibl. Zur Nachfolgerin von Franziska Scheibl als Schriftführerin wählten die Mitglieder Marina Müller. Die Kassengeschäfte bleiben in den Händen von Bernhard Riedl. Stellvertreter ist Matthias Müller. Die weiteren Ämter: Beisitzer Oswald Hamann, Heiko Nickl, Alexandra Scheibl und Peter Schmid, Kassenprüfer Josef Kick und Willibald Schaller, Fahnenträger Klaus Herrmann und Felix Reber.

Matthias Scheinkönigs Fazit fiel positiv aus. „Wir können wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken“, stellte der Kommandant in der Dienstversammlung der Feuerwehr am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ fest. Besonders freute er sich, dass 2018 keine schlimmeren Einsätze zu verzeichnen und alle Aktiven immer heil und gesund zurückgekommen waren.
Einen Wermutstropfen hatte die Zusammenkunft aber: Weder Scheinkönig noch sein Stellvertreter Martin Scheibl erklärten sich für eine weitere Amtszeit bereit. Scheinkönig, neun Jahre Kommandant und drei Jahre Stellvertreter, hatte das bereits vor einem Jahr angekündigt. Da nutzten alle Überredungskünste von Johann Maurer nichts; denn keiner der Aktiven wollte die Nachfolge antreten.
Unterstützung hielt der Bürgermeister von Kreisbrandrat Marco Saller, der bestätigte, dass sich die Feuerwehr selbst um die Kommandanten kümmern müsse und die Verantwortung zunächst nicht bei der Gemeinde liege. „Ich will nicht, dass ich in vier Wochen eine Entscheidung treffen muss, die euch nicht gefallen wird“, sagte Maurer deshalb und wurde noch deutlicher: „Wenn dann keine Kommandanten gewählt werden, kann ich es nicht verantworten, ein Löschfahrzeug im Wert von rund 170000 Euro führungslos in der Fahrzughalle stehen zu lassen. Dann erhält es eine andere Feuerwehr.“
Lob hatten Saller und Maurer aber dennoch für die Wehr. Besonders hob der Rathauschef die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Neuenhammer hervor. Einen besonderen Dank sagte er Scheinkönig für das großartige Engagement während dessen insgesamt zwölfjähriger Amtszeit.
Laut Scheinkönig hat die Wehr derzeit 35 Aktive, darunter acht Frauen. Auch der sprach von einer bestens funktionierenden Zusammenarbeit mit den Kameradinnen und Kameraden in Neuenhammer. Als eines der Beispiele nannte er dabei die Leistungsprüfung im Mai mit drei Gruppen.
„Ihr wart immer fleißig dabei“, lobte er die Beteiligung an den Unterrichten und Übungen und versicherte, die Aktionen mit Neuenhammer fortzuführen. Zu den 14 Einsätzen – darunter drei Brände und elf technische Hilfeleistungen – waren laut Scheinkönig auch die Übungen der 13 Atemschutzträger. „Für heuer können wir zwei Leute auf Lehrgang schicken“, kündigte er an und freute sich auch über die erfolgreiche MTA-Ausbildung. „Bitte macht weiter so und bleibt der Feuerwehr treu“, galt sein Dank allen für die gute Zusammenarbeit.
„Da es zum Teil um persönliche Schutzausrüstung geht, die dringend benötigt wird, kann es nicht sein, dass Atemschutzträger auf ihren Schutzanzug warten müssen“, kritisierte der Kommandant die noch nicht umgesetzte Sammelbestellung 2018 durch die Gemeinde und wies darauf hin, „dass die Schutzanzüge mittlerweile schon 15 Jahre alt sind“. Außerdem bat er um die Reparatur des defekten Hallentors.
Als Höhepunkte seiner Amtszeit nannte Scheinkönig vor allem den Umbau des Gerätehauses, das 125-jährige Gründungsjubiläum als Festleiter und den Kauf des TSF-W. „Ich denke, dass in dieser Zeit viel bewegt wurde“, fand er und ergänzte: „Es war nicht immer leicht in den vergangenen Jahren, aber es hat einen Riesenspaß gemacht.“
Zum „Feuerwehrmann“ ernannte der Kommandant Felix Reber und zum „Löschmeister“ Oswald Hamann. Auszeichnungen erhielten für zehnjährigen aktiven Dienst Stefan Scheibl und Dominik Schmid. 20 Jahre aktiv dabei ist Jasmin Helgert, 30 Jahre Matthias Scheibl.