Presseberichte 2022

04.09.2022

Welches Kind träumt nicht davon, einmal Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu werden. Natürlich möchten sie wissen, was denn alles auf die zukommen kann. Der Schnuppernachmittag der Feuerwehr am Samstag im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms war eine gute Gelegenheit.

Aufmerksam hörten die jungen Leute bereits bei den Erläuterungen des Löschfahrzeugs TSF-W durch Gruppenführer Oswald Hamann zu. Natürlich durften sie auch selbst in Aktion treten. Und da stellten sie gleich fest, dass das Ausrollen von Schläuchen gar nicht so einfach ist.

Theorie und Praxis wechselten sich gezielt ab. Jede Menge Informationen gab es von den Feuerwehr-Verantwortlichen – darunter auch stellvertretender Kommandant Bernhard Schmid oder Vorsitzender Berthold Reber – etwa zu wasserführenden Armaturen, Kleinlöschgeräten, Aggregaten oder zur persönlichen und erweiterten Schutzausrüstung.

Und weil die Feuerwehr bei Einsätzen auch mit anderen Hilfsorganisationen zusammenarbeitet, ließen sich die Helfer vor Ort Georgenberg ebenfalls in die Karten schauen. Andrea Hughes, die Leiterin des Arbeitskreises, zeigte den Mädchen und Jungen zusammen mit Jasmin Helgert und Jasmin Janker unter anderem, wie man eine sogenannte „Halskrause“ ansetzt oder mit einem Defibrillator umgeht. Außerdem durften die jungen Leute mal ihren Blutdruck messen oder ihren Sauerstoffgehalt feststellen lassen.

„Es hat allen gefallen und großen Spaß gemacht“, zog Hamann am Ende der Aktion ein positives Resümee. „Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir Nachwuchs bekommen werden.“ Dieser Wunsch galt auch für die Helfer vor Ort.

https://www.onetz.de/oberpfalz/georgenberg/feuerwehr-nachwuchs-darf-aktionstag-georgenberg-loeschen-ausprobieren-id3715577.html?fbclid=IwAR0guAck7PEnZe6GC-pSl8gxqxo8QGCfld4wYexji9i6kaz1wIT2wxjqCfs

04.07.2022

Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger, Bürgermeisterin Marina Hirnet und Kreisbrandrat Marco Saller wissen Engagement und Vielseitigkeit der Feuerwehrleute zu schätzen. In der Feierstunde zur Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen am Freitag im Sitzungssaal des Rathauses haben sie das mehrfach unterstrichen.

Im Mittelpunkt der Feierstunde standen mit Bernhard Schaller, Martin Scheibl, Peter Schmid (Feuerwehr Georgenberg), Franz Fischer, Bernhard Götz, Peter Janker, Johann Säckl (Neudorf), Alfred Bergler und Gerhard Bierler (Neuenhammer) „Feuerwehr-Urgesteine“, die seit 40 Jahren Dienst „schieben“ und sich über Gold freuten.

Dazu kamen die „Silberjubilare“ Helmut Piehler (Brünst), Günther Kraus jun., Petra Winklmann (Neudorf), Ringo Haase und Tobias Schönberger (Neuenhammer). Sie stehen seit 25 Jahren sozusagen „im Brennpunkt“.

Zum Dank übergab ihnen Kirzinger zusammen mit Hirnet, Saller und Kreisbrandmeister Alfons Huber die vom Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann unterzeichneten Urkunden mit den Ehrenzeichen sowie Erinnerungsgeschenke des Landkreises Neustadt/WN.

„Ihr habt euch große Verdienste um das Gemeinwohl erworben“, sagte bereits die Bürgermeisterin. „Mit eurem Einsatz habt ihr – zusammen mit euren Kameradinnen und Kameraden – Menschen das Lebens gerettet oder sie vor Schäden bewahrt.“ Dazu zählte sie auch das Abwenden von Gefährdungen und konkretisierte: „Ihr habt Brände gelöscht sowie bei Unfällen geholfen und Verletzte geborgen.“

Zusammenfassend stellte Hirnet fest: „Das zeigt, die Freiwilligen Feuerwehren sind unverzichtbar.“ Deshalb war die Rathauschefin auch froh, dass es der Gemeinde fast immer gelungen sei, für eine zeitgemäße Ausrüstung zu sorgen, wenngleich nicht immer alle Wünsche erfüllt werden könnten.

Laut Kirzinger kann die Gemeinde Georgenberg auf engagierte, motivierte und schlagkräftige Feuerwehren zählen. Dabei unterstrich die stellvertretende Landrätin die Wertschätzung aller Feuerwehrleute. „Sie tragen für die Sicherheit der Bürger rund ums Jahr Sorge – zu jeder Zeit, ob Tag oder Nacht, Sonn- oder Feiertag und bei jeder Witterung.“

Außerdem hob sie die große Ausbildungsbereitschaft der Aktiven und die oft große Belastung hervor – etwa bei schweren Unfällen mit sogar Toten – und bedauerte, dass sie sich immer wieder mit Anfeindungen auseinandersetzen müssten. Wie Hirnet würdigte Kirzinger auch das Verständnis der Arbeitgeber und Familien.

Saller bezeichnete die Freiwilligen Feuerwehren als „alternativloses Hilfswerk“, bei dem Feuerwehrverein und aktive Mannschaft untrennbar zusammengehörten. Für den Kreisbrandrat stand auch fest: „Jede Investition ist nicht zu viel. Die Feuerwehren brauchen Technik und Geräte.“

25.05.2022

„Letzte große Veranstaltung war am 1. Februar 2020 unser sehr gut besuchter Faschingsball“, blickte Vorsitzender Berthold Reber in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr zurück. „Dann kam Corona, und das Vereinsleben stand bis August 2020 komplett still.“

Reber, der wie sein Stellvertreter Alfons Scheibl weiter an der Spitze des Vereins steht, erinnerte an die zuletzt verstorbenen Mitglieder Josef Scheinkönig, Erhard Schaller, Mario Glaser und Martin Schaller und bezifferte den aktuellen Mitgliederstand auf 143. Dabei freute er sich besonders, „dass wir in diesem Jahr acht Neuaufnahmen verzeichnen können“.

Trotz der Einschränkungen hatte es laut Reber mit der Hochzeit des Kommandanten Dominik Schmid einen Höhepunkt gegeben. Beifall bekamen auch Matthias Müller und Kassier Bernhard Riedl.

Auszeichnungen für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Benjamin Reber und Franziska Scheibl. 20 Jahre dabei sind Martina Fritz, Alexandra Scheibl, Dominik Scheibl, Sebastian Scheibl, Stefan Scheibl, Thomas Schwarzmaier und Sabine Striegl, 30 Jahre Klaus Herrmann und Marco Spandl, 40 Jahre Alfons Scheibl. 50 Jahre sind es bei Alfons Zimmermann und gar 60 Jahre bei Hermann Pflaum.

Neben Reber und Scheibl als Vorsitzende wählten die Mitglieder Matthias Müller zum neuen Schriftführer. Die Finanzen bleiben in den Händen von Bernhard Riedl. Zweiter Kassier ist Peter Schmid. Die weiteren Ämter: Kassenprüfer Josef Kick und Willibald Schaller, Beisitzer Markus Frischholz, Heiko Nickl, Bernhard Schaller und Stefan Scheibl.

25.05.2022

Die Führungsriege der aktiven Wehr ist in Georgenberg seit Samstag wieder komplett. Nachfolger des Ende Februar zurückgetretenen stellvertretenden Kommandanten Oswald Hamann wurde Bernhard Schmid.

Darüber freute sich in der Dienstversammlung am Samstag im Vereinslokal „Zum Ritter Ast. Georg“ besonders Dominik Schmid, nach dessen Aussagen derzeit 28 Kameraden, darunter vier Frauen, Dienst leisten. „Wir hatten keine schlimmen Einsätze“, blickte der Kommandant auf die Jahre 2020 (17) und 2021 (7) zurück und stellte fest, „dass wir unsere Dienstpläne in der vergangenen zwei Jahren durchgezogen haben, soweit es wegen der Corona-Pandemie möglich war“.

Als Schwerpunkte der Übungen bezeichnete er unter anderem Objekterkundungen, Wasserentnahmen aus Hydranten oder offenen Gewässern, des Aufbau des Beleuchtungssatzes, das Erstellen der Verkehrsabsicherung oder Gerätekunde. „Nur durch intensives Üben können wir unseren Aufgaben gerecht werden“, appellierte er, wieder verstärkt an den Übungen und Unterrichten teilzunehmen.

Als weiteren wichtigen Bestandteil nannte Schmid den Atemschutz und kündigte für dieses Jahr das Absolvieren von Leistungsabzeichen, darunter mit den Feuerwehren Brünst und Neuenhammer, an. „Außerdem werden wieder einige Kameraden den Feuerwehr-Führerschein machen.“

Zum Feuerwehrmann ernannte der Kommandant Benjamin Reber und zeichnete für 25 Jahre aktiven Dienst Thomas Essler aus. 40 Jahre sind es inzwischen bei Peter Schmid.

„Ich bin guten Mutes, dass die Georgenberger Mannschaft ihren beiden Führungskräften entsprechend Rückenwind geben und die tatkräftig unterstützen wird“, war Bürgermeisterin Marina Hirnet sicher. Nach Ansicht von Alfons Huber „haben die Lockdowns Kräfte gekostet“. Deshalb hoffte der Kreisbrandmeister auf ein Erwachen nach dem „Dornröschenschlaf“. Für die Georgenberger Wehr war er zuversichtlich, „dass es wieder aufwärts geht“.