Presseberichte 2015

16.07.2015

Eine bessere Premiere als Kreisbrandinspektor hätte sich Ulrich Kraus nicht vorstellen können. „Ich hätte etwas versäumt, wenn ich heute nicht dabei gewesen wäre“, schwärmte der Nachfolger von Josef Kres am Dienstag, nachdem er gemeinsam mit den Kreisbrandmeistern Alfons Huber und Martin List die Leistungsprüfung im Rahmen der Modularen Truppausbildung als Prüfer verfolgt hatte. „Null Fehler gibt es selten“, betonte Kraus und nannte auch Gründe dafür. „Das kommt nicht von ungefähr“, sagte er und sprach von einem gewachsenen Team, bei dem er sicher war: „Da haben alle alles verinnerlicht.“ Sein Dank galt aber nicht nur den Feuerwehrdamen und -männern, sondern auch den Ausbildern um Neudorfs stellvertretenden Kommandanten Christoph Striegl. Dessen Engagement wusste auch Kommandant Andreas Götz zu schätzen. Der sogenannte „Federführende Kommandant“ in der Gemeinde war eigenen Aussagen zufolge vor der Prüfung etwas angespannt. „Die Nervosität war aber Gott sei Dank unbegründet“, freute er sich. Als „gutes Zeichen“ wertete Johann Maurer die Bereitschaft von Frauen, sich aktiv in Feuerwehrdienst zu engagieren. „In Neudorf ist man das aber gewohnt“, wusste der Bürgermeister, der die Wichtigkeit der Ausbildung und die immer komplizierter werdenden Aufgaben hervorhob. Das Leistungsabzeichen in Bronze erworben haben: Carina Fischer (Feuerwehr Georgenberg), Judith Götz (Neudorf), Tobias Nickl und Konstantin Völkl (Brünst). Dank galt auch den Ergänzungsteilnehmern Alexander Pilfusek (Gruppenführer), Günther Kraus jun. (Maschinist), Kerstin Zetzl (Melderin), Maria Frischholz und Irene Zant sowie Alexandra Janker (alle Neudorf) als „Jokerin“.

Sowohl Kreisbrandinspektor Ulrich Kraus (links) als auch Bürgermeister Johann Maurer (rechts) freuten sich über die ohne Fehler bestandene Leistungsprüfung von Aktiven der Feuerwehren Brünst, Georgenberg und Neudorf. Bild: pi


27.05.2015

Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Johann Maurer und Kreisbrandrat Richard Meier wissen den Einsatz der Feuerwehrleute zu schätzen. Bei der Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen am Mittwochabend im Sitzungssaal des Rathauses haben sie die Leistungen mehrfach betont. Im Mittelpunkt der Feierstunde standen mit Johann Faltenbacher (Feuerwehr Neuenhammer) und Josef Janker zwei „Urgesteine“, die seit 40 Jahren Dienst „schieben“ und sich über Gold freuten. Dazu kamen die „Silberjubilare“ Matthias Scheibl (Georgenberg), Markus Götz und Hans-Jürgen Wirth (Waldkirch), die seit 25 Jahren sozusagen „im Brennpunkt“ stehen. „Ihr habt euch große Verdienste um das Gemeinwohl erworben“, wusste Maurer. „Seit Jahr und Tag seid ihr fast rund um die Uhr bereit, für die Sicherheit eurer Mitbürger sowie unserer Gemeinde zu sorgen. Das verdient höchste Anerkennung.“ Schließlich hätten die Feuerwehrleute viele Gefahren abgewendet sowie Brände gelöscht und Menschen gerettet, auch bei Unfällen. Für den Rathauschef steht daher fest: „Die Freiwilligen Feuerwehren sind unverzichtbar.“ Dazu seien die Frauen und Männer überaus kompetent und agierten höchst professionell, nicht zuletzt aufgrund der regelmäßigen Übungen und Fortbildungen. Maurer bezeichnete die Geehrten auch als Vorbilder für den Nachwuchs. Laut Andreas Meier „sind die staatlichen Ehrungen schon etwas Besonderes“. Schließlich müssten die Feuerwehrleute sich diese erdienen und verdienen. Der Landrat, selbst aktiver Feuerwehrmann, hob den großen Idealismus in diesem Ehrenamt hervor und sprach von einer sinnvollen Freizeit-Beschäftigung. Im Hinblick auf die stetige Weiterentwicklung wusste er: „Man muss immer am Ball bleiben. Die aktive Wehr ist nämlich in der Verantwortung, an der Zukunft zu bauen.“ Der Landrat sprach insgesamt von einem hohen Kameradschafts- und Teamgeist unter den Wehren und fand, „dass die Jubilare ein Stück Feuerwehrgeschichte mitgeschrieben haben“. Damit verband er die Bitte, weiter aktiv zu bleiben. „Ihr habt einiges erlebt“, war Richard Meier sicher. Der Kreisbrandrat – begleitet von Kreisbrandinspektor Josef Kres in einer dessen letzten Veranstaltungen und Kreisbrandmeister Alfons Huber – unterstrich: „Wir können uns auf unsere Feuerwehren verlassen.“ Trotz des demographischen Wandels freute sich der Redner, „dass wir im Landkreis oberpfalzweit mit die meisten Jugendlichen haben“. Außerdem hob er den guten Ausbildungsstand der gemeindlichen Feuerwehren hervor.

Feuerwehr-Ehrenzeichen 2015 (1)

 


12.05.2015

Das Motto „Gemeinsam geht alles besser“ hat sich am Samstag wieder bewahrheitet. Kaum hatte der SPD-Ortsverein seinen Pflanzenbasar gestartet, herrschte auch schon reges Treiben am Feuerwehrhaus. „Das geht ja gut los“, freute sich Kommandant Matthias Scheinkönig, der gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr zur deren Autowaschaktion prächtige Vorarbeit geleistet hatte. Für die jungen Leute war das gerade recht. Sie stürzten sich nämlich mit großer Begeisterung in die Aufgabe und legten beim Waschen, Trocknen und Polieren Rieseneifer an den Tag. „Wir haben 35 Autos gewaschen“, war das Fazit des agilen Feuerwehrnachwuchses. Dazu kam das LF 20 der Kameraden der Feuerwehr Eslarn. Bei der Veranstaltung passte im Übrigen auch das Rahmenprogramm. So konnten die Gäste die Wartezeit mit Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Getränk und einer Brotzeit überbrücken. Peter Schicker wiederum hatte alte Sachen gesammelt, die er beim kleinen Flohmarkt zugunsten der Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg zum Kauf anbot. Am Ende erhielt die Jugendfeuerwehr ein dickes Lob von den Vorsitzenden Franz Scheibl und Alfons Scheibl sowie den Kommandanten Matthias Scheinkönig und Martin Scheibl. Dieses galt auch dem gesamten Betreuerteam.

Jugendfeuerwehr-Autowaschaktion (2)

 


12.05.2015

Sieben Feuerwehrmänner sind laut Manfred Sladky seit Dienstag „offizielle Abseiler“. Diese hatten sich an sieben Tagen und in 24 Ausbildungsstunden mit Absturz-Sicherungen auseinandergesetzt und sich für den Ernstfall fit gemacht. „Alle haben bestanden“, stellte Sladky nach der erfolgten Prüfung im Feuerwehrhaus in Neudorf fest und freute sich, „dass nur wenige Fehler gemacht worden sind, und keine gravierenden dazu“. Daher zollte der Kommandant und Ausbilder der Feuerwehr Flossenbürg allen Aktiven ein dickes Lob und fasste seine Eindrücke zusammen: „Es hat Spaß gemacht.“ Schade fand es Andreas Götz, „dass sich aus der Gemeinde Georgenberg nur zwei Feuerwehren beteiligt hatten.“ Neudorfs Kommandant wusste schließlich: „Man lernt immer etwas.“ Seine Aussagen zufolge sind in der Gemeinde nun 16 ausgebildete Absturz-Sicherer im Einsatz. Für den zweiten Bürgermeister Josef Woppmann „opfern die Feuerwehrleute jede Menge Freizeit für den Dienst am Nächsten“. Diesen und das Ehrenamt im Allgemeinen wusste der Kommunalpolitiker umso mehr zu schätzen, „weil die Freizeit ein hohes Gut ist“. Erfolgreich abgeschnitten haben: Christoph Strunz (Feuerwehr Flossenbürg), Martin Scheibl (Georgenberg), Maximilian Janker, Dominik Meyer, David Piehler, Felix Woppmann und Markus Woppmann (Neudorf).

Dank der vorzüglichen Ausbildung durch Manfred Sladky (Zweiter von links) haben sieben Feuerwehrmänner aus Flossenbürg, Georgenberg und Neudorf die Prüfung "Absturzsicherung" bestanden. Lob dazu gab es auch von zweitem Bürgermeister Josef Woppmann (rechts). Bild: pi


26.04.2015

30 junge Frauen und Männer haben es geschafft und den ersten Teil der Modularen Truppausbildung (MTA) erfolgreich hinter sich gebracht. „Alle haben bestanden“, freute sich Kreisbrandmeister Alfons Huber, der den Feuerwehrdamen und -männern beim Abschluss am Samstag in Waldkirch ein glänzendes Zeugnis ausstellte. Schließlich ist die Ausbildung laut Huber recht anspruchsvoll und damit auch mit enormem Zeitaufwand verbunden. „Sie orientiert sich an der tatsächlichen Ausstattung der Feuerwehren und endet für alle mit der Truppführer-Qualifikation“, ließ der Kreisbrandmeister wissen. „Außerdem beinhaltet sie die Sprechfunker-Qualifikation und ermöglicht ab dem 16. Lebensjahr Einsätze nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz. Handlungsorientierung sowie die Vermittlung praktischer und einsatzrelevanter Inhalte kommen nach den Aussagen des Kreisbrandmeisters hinzu. Sein Dank galt nicht nur den Feuerwehrleuten selbst, sondern auch den Kommandanten und Ausbildern, als er feststellte: „Alle ziehen an einem Strang.“ Erfolgreich bestanden haben das Basismodul mit schriftlichem Leistungsnachweis: Benedikt Hacker, Franziska Hettler (Feuerwehr Altenhammer), Daniel Feiler, Tobias Nickl, Konstantin Völkl, Philipp Völkl (Brünst), Julian Kreiner, Nicolas Varga, Matthias Vrhovec (Floß), Nicole Bock, Carina Fischer, Christoph Gruber, Stefan Scheibl (Georgenberg), Erika Kahley, Bastian Reiser, Benedikt Treml, Simon Treml (Ilsenbach), Maria Frischholz, Judith Götz, Alexandra Janker, Irene Zant, Kerstin Zetzl (Neudorf), André Englert, Elias Kick, Oliver Stör (Püchersreuth), Stefan Fütterer, Nico Mois, Simon Prucker, Karl Sparrer und Christoph Stangl (Wurz).

31 junge Frauen und Männer im KBM-Bereich 3/3 haben den ersten Teil der Modularen Truppausbildung erfolgreich bestanden, überwiegend mit der vollen Punktezahl. Dazu graulierte Kreisbrandmeister Alfons Huber (Dritter von links). Bild: pi


15.04.2015

An der vom Landkreis Neustadt/WN initiierten „Rama-dama-Aktion“ haben sich am Samstag die Jugendfeuerwehren Brünst und Georgenberg beteiligt. Organisiert hatte sie Georgenbergs Kommandant Matthias Scheinkönig. „Es ist einfach unglaublich, was die Leute so alles wegschmeißen oder liegen lassen“, wunderten sich die 15 jungen Leute, als sie entlang der Staatsstraßen sowie an einigen Gemeindeverbindungsstraßen und Parkplätzen, darunter auf der Planer Höhe bei Waldkirch, jede Menge Unrat entfernten. Überwiegend sammelten sie Glas- und Plastikflaschen, Becher, Papier oder Zigarettenschachteln auf. Das Engagement des Feuerwehrnachwuchses würdigte Bürgermeister Johann Maurer, der auch das Organisationstalent Scheinkönigs lobte. „Auf jeden Fall werden wir im nächsten Jahr wieder dabei sein“, versicherten die jungen Damen und Männer und ließen sich die vom Rathauschef spendierte Brotzeit schmecken.

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27.03.2015

25 neue Atemschutzträger 4 junge Mädchen und 21 Burschen der Landkreis- Feuerwehren absolvierten erfolgreich… den Atemschutzlehrgang. Kursleiter Helmut Staratschek freute sich, dass alle Teilnehmer bestanden hatten. In 25 Stunden lernten die Rettungskräfte das Rüstzeug in Theorie und Praxis. Dafür opferten sie auch zwei Samstage und drei Abende ihrer Freizeit. Für Kreisbrandinspektor Josef Kres war es der letzte Lehrgang, denn er scheidet Ende Juni altersbedingt aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Er appellierte an die neuen Atemschutzgeräteträger, in ihren Wehren weiter zu üben. Sie sollten aber auch zugeben, wenn sie nicht gut drauf seien. Kreisbrandmeister Ulrich Kraus lobte das Engagement der jungen Menschen. Die neuen 25 Atemschutzträger der Landkreis-Feuerwehren sind: Johannes Brüderer, Markus Lorenz, Konrad Helgert (alle Pressath), Patrik Gruber, Philipp Hofmann, Andreas Schmucker, Luca Lang, Christian Lewerenz (Schirmitz), Daniel Holfelder, Philipp Völkl, Daniel Feiler (Brünst), Stefan Scheibl (Georgenberg), Alexander Betz (Püchersreuth), Noah Luger (Floß), Fabian Kühnl (Neuhaus), Josef Schieder, Lena Scheck, Chiara Schwarz (Störnstein), Katharina Pschierer, Christian Steiner (Oberwildenau), Wolfgang Hösl (Bernstein), Franziska Birkner, Daniel Kick (Parkstein), Stefan und Tobias Kummer (Meerbodenreuth).

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27.03.2015

Achim Helgert von der Feuerwehr Neudorf steht seit Januar dieses Jahre zwar nicht mehr in vorderster Front bei „seiner“ Wehr, zählt aber nach wie vor zum festen und unverzichtbaren Bestandteil, sozusagen zum „Inventar“. In der Kommandanten-Versammlung des Bereichs NEW 3/3 am Donnerstag im Georgenberger Gerätehaus hat Kreisbrandmeister Alfons Huber gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Josef Kres die Führungskraft offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Dieser könnte laut Huber durchaus nur vorübergehend sein. Schließlich zähle Helgert noch zu den jüngeren Aktiven. Umso mehr bedauerte der Kreisbrandmeister den Rückzug des versierten Feuerwehrmanns, der sechs Jahre als stellvertretender Kommandant enorm viel geleistet und bewirkt habe. „Achim ist sehr aktiv bei der Feuerwehr Neudorf“, stellte der Redner fest und sprach von einer stets konstruktiven Mitarbeit und hervorragenden Zusammenarbeit. „Es war eine schöne Zeit mit dir“, anerkannte Huber und übergab zum Dank eine Urkunde. Als Nachfolger hieß er Christoph Striegl im Gremium willkommen. „Er ist ja kein Unbekannter“, erinnerte der Kreisbrandmeister, „dass Christoph bereits Kommandant in Neudorf war“. Auch Johann Maurer wusste das Engagement Helgerts zu schätzen und hob die Leistungen der Feuerwehren im Allgemeinen hervor. „Wir stehen zu unseren fünf Feuerwehren“, sagte der Bürgermeister und ging auf den Beschluss des Gemeinderats zum Kauf eines TSF-W für die Feuerwehr Georgenberg ein. Fassungslos gedachten die Feuerwehrleute der Opfer der Flugzeug-Katastrophe in Frankreich. Weitere Themen waren unter anderem die Ausbildung der Feuerwehr-Anwärter, die Stufe zwei der „Jugendflamme“ im KBM-Bereich in diesem Jahr, Inhalt und Ablauf der Modularen Truppausbildung und vor allem die in Kürze beginnenden Endanwender-Schulungen beim BOS-Digitalfunk. Statistisches kam von Kreisbrandinspektor Josef Kres.

Kreisbrandmeister Alfons Huber (vorne, Zweiter von links) und Kreisbrandinspektor (vorne, Dritter von rechts) verabschiedeten in der Kommandanten-Versammlung des KBM-Bereichs NEW 3/3 Achim Helgert (vorne, Dritter von links). Bild: pi

Kreisbrandmeister Alfons Huber (vorne, Zweiter von links) und Kreisbrandinspektor (vorne, Dritter von rechts) verabschiedeten in der Kommandanten-Versammlung des KBM-Bereichs NEW 3/3 Achim Helgert (vorne, Dritter von links).
Bild: pi


 28.01.2015

Feuerwehrauto für Georgenberg

Laut Bürgermeister Johann Maurer „ist das Thema schon heißgeredet worden“. Das war in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag nicht
anders. Am Ende stand mit knapper Mehrheit fest: Die Georgenberger Feuerwehr soll für 131 000 Euro ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) erhalten.


Bis der Beschluss feststand, redeten sich die Ratsmitglieder zum Teil noch die Köpfe heiß. Dabei machte Bürgermeister Johann
Maurer klar, dass für ihn nur Georgenberg als zentraler Standort infrage kommt. „Für mich ist das halt einfach der Mittelpunkt.“ Außerdem
appellierte er an alle Feuerwehren, zusammenzuarbeiten. „Ein wasserführendesFahrzeug sollte nach den Vorgaben des Kreisbrandrats die
stärkste Feuerwehr erhalten“, fand Robert Götz. „Und das ist derzeit die Feuerwehr Neudorf.“ Als Alternative brachte der CSU Fraktionssprecher die Weitergabe des TSF-W für die Feuerwehren Georgenberg und Brünst ins Gespräch, wenn sich diese nach rund zwei Jahren zusammenschließen. „Gute Vorschläge“ „Das sind gute Vorschläge“, meinte FW-Fraktionssprecher Jürgen Schiller. „Wir haben bei der Besprechung mit dem Kreisbrandrat festgestellt, dass derzeit nur die Feuerwehr Neudorf die Voraussetzungen beim Atemschutz erfüllt“, sagte zweiter Bürgermeister Josef Woppmann (CSU), während Martin Scheibl (FW) wegen der seit langem geführten Diskussionen von „mehr Fluch als Segen“ sprach und meinte: „Dann lassen wir es lieber ganz sein.“ Am Ende sprachen sich alle Ratsmitglieder für den Kauf eines neuen
TSF-W aus. Neben dem Bürgermeister votierten Marina Hirnet, Alfred Bergler, Stefan Frischholz (CSU), Martin Scheibl (FW), Christian Käs
und Rudolf Völkl (UBW) für den Standort Georgenberg. Die Gegenstimmen kamen von zweitem Bürgermeister Josef Woppmann, Robert
Götz (CSU), Bernhard Götz, AchimHelgert, Mario Schaller und Jürgen Schiller (FW). „Es gibt noch Abstimmungsbedarf mit dem Landratsamt“,
sagte Maurer zum Bauvorhaben von Tanja und Roland Bock, die im Baugebiet „Mitteräcker“ das Wohnhaus erweitern möchten. Die positiv ausgefallene Jahresrechnung 2014 führte Josef Pilfusek von der Verwaltung vor allem auf die erhaltene Stabilisierungshilfe über 300 000 Euro zurück. Er bezifferte die bereinigten Solleinnahmen und -ausgaben im Verwaltungshaushalt auf rund 2 469 045 Euro und im Vermögenshaushalt
auf etwa 970 875 Euro. Der Überschuss beträgt knapp 604 816 Euro.Nach Maurers Informationen „werden die eingegangenen Angebote für
die Breitbandversorgung im Bayerischen Breitbandzentrum Amberg auf Plausibilität geprüft“. Außerdem ließ er wissen, „dass die Wegebaumaßnahme in Gehenhammer im Rahmen der Verbesserung der ländlichen Struktur in diesem Jahr vom Amt fürLändliche Entwicklung Oberpfalz gefördert  wird“.

 


07.02.2015

„Die Gemeinde führt gemeinsam mit den Feuerwehren die vom Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz in Zusammenarbeit mit der Conrad Electronic ins Leben gerufene Aktion ‚Rauchmelder retten Leben‘ gerne fort“, sagte Johann Maurer (hinten, Vierter von rechts) am Samstag im Sitzungssaal des Rathauses. Bei der Übergabe der Rauchmelder an die Eltern der 2014 geborenen Kinder – darunter zwei Zwillingspärchen – bezifferte der Bürgermeister die Zahl der durch Brände ums Leben kommenden Menschen im Monat auf rund 40 und ergänzte: „Die meisten sterben dabei an einer Rauchvergiftung.“ Laut Andreas Götz (hinten, Zweiter von links) „können bereits drei tiefe Lungenzüge tödlich sein, für Kinder schon einer“. Der federführende Kommandant in der Gemeinde appellierte deshalb gemeinsam mit seinen Kollegen an die Eltern, die Rauchmelder auch einzubauen. Dank sagte er der Gemeinde, als er von einer sinnvollen Aktion sprach.

Rauchmelder-Übergabe 2015 (1)


31.01.2015

Die Faschingsdisco der Georgenberger Feuerwehr hat gehalten, was sie versprochen hatte. Es ging am Samstag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ der Familie Völkl etwas zäh los; mit zunehmender Dauer füllte sich die Gaststätte nach und nach, und es genossen weit über 100 Faschingsfreaks aus nah und fern die tolle Stimmung. „Wir hätte es nicht besser treffen können“, schwärmte der stellvertretende Vorsitzende Alfons Scheibl, der sich wie Kommandant Matthias Scheinkönig und Ratsherr Mario Schaller in das Getümmel warf. Da hatten bereits „Kult-DJ FF“ (Franz Fischer) das Heft in der Hand und „Hits nonstop“ servierte. Das „Highlight“ sollte aber erst noch kommen. „Der Dschungel ruft!“, hieß es schließlich, als die Tanzgruppe „Public Surprise“ des Waidhauser Faschingsvereins aus dem „Ritter“ ein „Dschungelcamp“ machte und mit akrobatischen Einlagen für Riesenstimmung sorgte. „Zugabe, Zugabe!“, forderte das Publikum und verabschiedete die Tänzerinnen und Tänzer am Ende mit donnerndem Applaus. Das Tanzparkett war damit wieder frei bis in die Morgenstunden.

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 28.01.2015

Laut Andreas Götz ist Achim Helgert „ein Hundertprozentiger“, in diesem Falle Feuerwehrmann. Deshalb bedauerte der sogenannte „Federführende Kommandant“ in der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren am Mittwoch im Neudorfer Gerätehaus Helgerts Entschluss, das Amt des stellvertretenden Kommandanten bei der Feuerwehr Neudorf aufzugeben. Das war in der Dienstversammlung am 18. Januar erfolgt. „Achim war immer da und bestens vorbereitet“, sagte Götz. Außerdem sprach er von einer stets vorzüglichen und offenen Zusammenarbeit und stellte fest: „Die Chemie hat zwischen uns gestimmt.“ Als Helgerts Nachfolger in der Runde hieß er Christoph Striegl willkommen und freute sich, einen „alten Hasen“ gewonnen zu haben. Schließlich habe dieser schon 13 Jahre als Kommandant beste Arbeit geleistet und sei mit der Materie vertraut. Mit einer Urkunde und einer Armbanduhr mit dem Gemeindewappen bedankte sich zweiter Bürgermeister Josef Woppmann bei Helgert und würdigte dessen Leistungen „Du warst auch ein kompetenter Ansprechpartner für die Gemeinde“, anerkannte Woppmann das Engagement des Gemeinderatsmitglieds. Einig waren sich die Kommandanten, die benötigten Ausrüstungsgegenstände demnächst bei der Gemeinde anzumelden. Auch bei der Einführung des Digitalfunks sollen in Kürze Nägel mit Köpfen in Bezug auf den Probetrieb gemacht und die dazu erforderlichen Funkgeräte bestellt werden. Fest eingeplant haben sie für dieses Jahr eine „Feuerwehr-Rallye“ mit der Wehr Neuenhammer als Veranstalter, eine Ferienaktion für Kinder in Waldkirch, die Teilnahme an der Aktion „Rama dama“ sowie zwei Einsatzübungen. Außerdem wollen die Kommandanten „an einem Strang ziehen“ in puncto „Zukunftskonzept“, wenn es um den Kauf von Löschfahrzeugen geht.

Feuerwehren-ArGe (1)


11.01.2015

Matthias Scheinkönig hat in der Dienstversammlung der Feuerwehr am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ ein positives Fazit gezogen. „Wir können auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken“, stellte der Kommandant fest. Die Aussage bezog sich zwar in erster Linie auf den über die Bühne gegangenen Um- und Ausbau des Gerätehauses, aber auch auf die Unterrichte und Übungen, die dennoch nicht zu kurz gekommen seien. „Die Einweihung war ein voller Erfolg“, blickte der Chef der Aktiven zurück und sprach allen Beteiligten seinen Dank aus. Dieser galt auch den Kameraden, die 2014 Lehrgänge besucht hatten. „Weiterbildung ist ganz wichtig“, sagte Scheinkönig dazu. Im Rückblick ging er auf die elf Einsätze mit 149 Stunden, darunter ein Verkehrsunfall mit Todesfolge und der Großbrand in Oberrehberg, ein und kündigte wegen des aufgrund eines Getriebeschadens ausgefallenen Löschfahrzeugs einen Antrag an die Gemeinde für eine Ersatzbeschaffung an. Dabei appellierte er: „Nicht auf den Moment schauen, sondern langfristig denken!“ Schließlich müsse auch der demografische Wandel in die Entscheidung mit einbezogen werden. Als weitere große Investition nannte Scheinkönig die Einführung des Digitalfunks, die mit intensiven Einweisungen verbunden sei. Dazu komme die Modulare Truppmann-Ausbildung. „Bei unserer Homepage wird auch bald etwas tun“, kündigte er ein neues „Outfit“ an. Verbunden mit dem Dank an alle sprach der Kommandant zusammenfassend von einem „Superteam“. Für zehn Jahre aktiven Dienst zeichnete er Thomas Schaller aus. 20 Jahre sind es bei Heiko Nickl. Außerdem nahm er Alexandra Scheibl in die aktive Wehr auf und ernannte sie zur Feuerwehrfrau. „Ihr habt nun ein schmuckes Gerätehaus“, freute sich Josef Woppmann und sah nach vorne: „Vielleicht kommt zum 125-jährigen Gründungsjubiläum 2016 ein schmuckes Löschfahrzeug dazu.“ Für den zweiten Bürgermeister „geht es einzig und allein um den Brandschutz“. Dabei gelte es, das Wünschenswerte und Mögliche unter einen Hut zu bringen und keine Feuerwehr vor den Kopf zu stoßen.

FF-Dienstversammlung 2015 (2)

 


11.01.2015

Die Nachwuchstruppe der Georgenberger Feuerwehr hat im vergangenen Jahr jede Menge auf die Beine gestellt und gezeigt, dass das „Comeback“ im Mai 2013 kein Strohfeuer war. Daher gab es in der Jahresversammlung am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ viel Beifall für die jungen Leute. Den erhielt auch Laura Frischholz, die alle Aktivitäten aufgezeichnet hatte. Der Rückblick der Schriftführerin enthielt neben den Übungen und Unterrichten etwa Wanderungen, die Autowasch-Aktion, das Zeltlager in Tiefenbach, die Aktion „Rama dama“ oder die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest. Außerdem freute sie sich über den dritten Platz beim Fußball-Kleinfeldturnier der FC-Bayern-Fanclubs Neudorf. Ein dickes Lob bekam die Kassiererin Jasmin Bock von Peter Schicker, der die Unterlagen gemeinsam mit Josef Kick geprüft hatte und der jungen Dame ein Riesenkompliment zollte. Bei den Neuwahlen erhielt Felix Reber erneut das einstimmige Vertrauen als Sprecher der Jugendgruppe, ebenfalls Christian Scheibl als Stellvertreter. Schriftführerin und Kassiererin bleiben Laura Frischholz und Jasmin Bock.

 

Jugendfeuerwehr-Versammlung 2015 (1)


11.01.2015

Der Georgenberger Feuerwehr steht 2016 mit dem 125-jährigen Gründungsjubiläum ein Großereignis ins Haus. Allerdings ist der Verein noch auf der Suche nach einem Festleiter und Leuten, die im Festausschuss mitarbeiten möchten. Deshalb appellierte Franz Scheibl in der Jahreshauptversammlung am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“, sich der Aufgabe zu stellen mit mitzuarbeiten. Schließlich war der Vorsitzende der Meinung: „Wir sind sehr gut aufgestellt.“ Scheibl, der die Verdienste des 2014 verstorbenen Oskar Weitensteiner würdigte, bezifferte den aktuellen Mitgliederstand auf 132 auf sprach von sehr gut angekommenen Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr. Das galt vor allem für die Christbaum-Versteigerung, den Faschingsball und den Kirchweihtanz. Auch die erste Silvesterparty sei ganz gut angenommen worden. Laut Scheibl hat der Verein in den Umbau des Gerätehauses viel investiert, ob Arbeit oder Geld. Umso mehr bedankte er sich bei allen für die vorzügliche Mitarbeit und Unterstützung. Präsent gewesen war die Feuerwehr außerdem bei vielen Festen und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde. Beifall erhielten auch Schriftführerin Jasmin Helgert und Kassier Bernhard Riedl. „Alles bestens, keine Beanstandungen“, bescheinigte Peter Schicker, der die Bücher zusammen mit Josef Kick geprüft hatte, und lobte die Arbeit des Schatzmeisters. Unterstützung erhält Riedl künftig durch Stefan Kres, den die Mitglieder einstimmig zum stellvertretenden Kassier wählten. „Wir können auf unsere Leute bauen“, freute sich der Vorsitzende, der Tobias Wüst für zehnjährige Mitgliedschaft auszeichnete. 30 Jahre dabei sind Hedwig Schaller, der ehemalige Kommandant Willibald Schaller und Wolfgang Schaller, 40 Jahre Willibald Altenöder und Willibald Friedl. Bereits seit 50 Jahren zählen Franz Böhm, Altbürgermeister Albert Kick (16 Jahre Vorsitzender), Josef Kick, Josef Pflaum und Vereinswirt Reinhold Völkl zu den Stützen der Feuerwehr. Nahezu Formsache war das Einverständnis der Mitglieder, die Feuerwehr in das Vereinsregister beim Amtsgericht eintragen zu lassen. Außerdem stimmten sie der Erhöhung des Jahresbeitrags ab 2015 von sieben auf zehn Euro (ab 18 Jahre) zu. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre müssen dann statt einem nun zwei Euro „berappen“. Am Ende sprach der stellvertretende Kommandant Martin Scheibl von großen Leistungen und war sicher: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Ein Extralob lob zollte er dem Vorsitzenden Franz Scheibl und dem Kommandanten Matthias Scheinkönig.

FF-JHV 2015 (2)