Presseberichte 2018

14.01.2018

Berthold Reber war sicher: „Wir haben wieder ein Jahr erlebt, das in die Geschichte des Vereins eingehen wird.“ Die Feststellung des seit einem Jahr an der Spitze stehenden Vorsitzenden war auch begründet. Schließlich ist 2017 das neue TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser) im Einsatz.

Die Jahreshauptversammlung am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ war daher gespickt mit positiven Berichten. Reber nannte in seinem Rückblick unter anderem die Faschingsdisco, die Verabschiedung des Geistlichen Rats Antony Soosai und die Amtseinführung von Pfarrer Julius Johnrose sowie die Teilnahme an vielen Festen und Veranstaltungen, ob innerhalb oder außerhalb der Gemeinde.

„Zum 50. Geburtstag unseres stellvertretenden Vorsitzenden Alfons Scheibl haben wir bei Nacht und Nebel das neue Feuerwehrauto abgeholt“, erinnerte Reber und bezeichnete die Segnung am 20. August als Jahreshöhepunkt. „Dazu haben wir bei herrlichem Wetter auch ein tolles Gartenfest gefeiert.“ Gut angekommen war seinen Worten zufolge auch der Kirchweihtanz. „Der Verein zählt momentan 146 Mitglieder“, war eine weitere Information.

Beifall erhielten dann auch Schriftführerin Franziska Scheibl für das Verlesen des Protokolls über die Dienst- und Jahreshauptversammlung 2017 und Hauptkassier Bernhard Riedl. Dessen pflichtbewusste Buchführung würdigte Willibald Schaller.

Höhepunkt der Versammlung war für Reber die Ehrung von Mitgliedern, die der Feuerwehr seit Jahrzehnten die Treue halten. Seit 20 Jahren dabei sind Jasmin Helgert, Barbara Knecht, Stefan Kres, Christian Lohr, Manuel Riedl und Matthias Scheinkönig. 30 Jahre sind es bei Walter Hollweck, Peter Kindl, Markus Pflaum, Mario Schaller und Matthias Scheibl, 40 Jahre bei Wilhelm Gicklhorn, Arthur Pflaum, Bernhard Schaller, Martin Schaller, Martin Scheibl und Bernhard Schmid sowie 60 Jahre bei Erhard Schaller.

Formsache war schließlich die Abstimmung über die neue Vereinssatzung, die Matthias Scheinkönig vortrug. „Jetzt kann der Eintrag in das Vereinsregister erfolgen“, sagte dazu der Vorsitzende, der für dieses Jahr unter anderem eine Tagesfahrt in die Partnergemeinde Wirsberg anstrebt.

14.01.2018

„So bitter es ist, es ist die richtige Entscheidung für die Zukunft“, kommentierte Matthias Scheinkönig die Eingliederung der Aktiven der Feuerwehr Neuenhammer als „Löschgruppe Neuenhammer“ in die Georgenberger Feuerwehr. Als deren Kommandant ist er seit 1. Januar für alle zuständig.
In einem Jahr soll das jedoch jemand anders machen. „Ich werde bei der nächsten Wahl aus privaten Gründen nicht mehr als Kommandant zur Verfügung stehen“, kündigte er in der Dienstversammlung am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ für 2019 seinen Rückzug an.
Laut Scheinkönig „war es leider nicht mehr möglich, im Bereich Neuenhammer genügend Leute für eine eigene aktive Wehr zu stellen“. Den 16 Aktiven und zwei Jugendlichen sagte der Kommandant die volle Unterstützung zu und wies darauf hin: „Die Feuerwehr Neuenhammer als Verein gibt es weiterhin; hier wird sich nichts ändern.“
Im ersten Vierteljahr will sich Scheinkönig bei der Gemeinde für die Sanierung der Fahrzeughalle in Neuenhammer starkmachen und sich auch um die Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene Löschfahrzeug LF 8 kümmern. „Auch organisatorisch steht noch viel an“, sagte er zur erforderlichen neuen Zoneneinteilung in Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz in Weiden (ILS).
Die Georgenberger Wehr selbst hat 34 Aktive, darunter acht Frauen. „Insgesamt haben wir 13 Atemschutzgeräte-Träger“, informierte der Kommandant. „Dazu kommen zwei aus Waldkirch, die bei uns mitverwaltet werden.“ Scheinkönig, der über die acht Einsätze 2017 – das waren ein Kaminbrand und sieben technische Hilfeleistungen – berichtete sowie auf die Übungen und Unterrichte zurückblickte, bezeichnete die Einweihung des neuen TSF-W als „geschichtsträchtiges Ereignis“ und freute sich, „dass die Aktiven viel Zeit geopfert haben, um sich in das neue Fahrzeug einzuarbeiten“. Einen besonderen Dank sagte er dem Gerätewart Markus Frischholz.
„Bitte macht weiter so und bleibt der Feuerwehr treu“, appellierte der Chef der Aktiven an die 13 Mädchen und Jungen der Jugendgruppe und stellte fest: „Wenn man sie braucht, stehen sie zur Stelle.“ Für dieses Jahr kündigte er Unterrichte im Digitalfunk, Objekterkundungen und Leistungsabzeichen an. Dazukommen soll ein Erste-Hilfe-Kurs.
Zur „Feuerwehrfrau“ ernannte der Kommandant Laura Frischholz. Marina Müller und Franziska Scheibl, zum „Feuerwehrmann“ Kevin Ahnert, Jan Maurer und Matthias Müller, zur „Oberfeuerwehrfrau“ Christina Prem sowie zum „Oberfeuerwehrmann“ Ringo Haase und Bastian Volkmer. „Hauptfeuerwehrfrau“ sind jetzt Martina Frischholz und Martina Seidl, „Hauptfeuerwehrmann“ Tobias Faltenbacher und Johannes Maurer. Beförderungen als „Löschmeister“ gingen an Gerhard Bierler, Manfred Braun und Johann Faltenbacher. Außerdem zeichnete Scheinkönig Bernhard Riedl für 20-jährigen aktiven Dienst aus.
„Ich kann die Eingliederung der Aktiven der Feuerwehr Neuenhammer nur befürworten“, versicherte Alfons Huber. Wie zweiter Bürgermeister Josef Woppmann, der den Unterhalt für alle gemeindlichen Feuerwehren im Jahr 2017 auf 60363,14 Euro bezifferte, wollte der Kreisbrandmeister jedoch der Entscheidung der Kreisverwaltungsbehörde nicht vorgreifen. „Die Gemeinde hat das Landratsamt informiert“, sagte Woppmann zur Fusion.

14.01.2018

Für Nicole Bock „war 2017 ein erfolgreiches und damit schönes Jahr“. Deshalb zollte die Jugendwartin der Georgenberger Feuerwehr dem Nachwuchs in der Jahresversammlung am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ ein dickes Lob.
Mit den sechs Mädchen und sieben Jungen hat die Feuerwehr im vergangenen Jahr wieder viel unternommen, etwa Wanderungen, eine Autowachaktion, die Umweltaktion „Rama dama“ oder Übungen mit dem neuen Löschfahrzeug. „Es ist keine Pflicht, dass die jungen Leute ihre Freizeit opfern“, anerkannte Nicole Bock. „Sie machen das alles freiwillig, und dafür gebührt ihnen ein großer Dank.“
Dieser galt in der Versammlung auch Laura Frischholz. Die seit 2013 als Schriftführerin amtierende junge Dame, die alle Aktivitäten aufgelistet hatte, darunter das erfolgreiche Abschneiden beim Wissenstest oder die Teilnahme an mehreren Festen und Veranstaltungen, wird künftig die aktive Wehr verstärken und freute sich über das Lob der Jugendwartin und deren Feststellung: „Was wäre die Feuerwehr ohne unsere Jugend; sie ist unsere Zukunft.“ Beifall bekam auch Jasmin Bock für den detaillierten Kassenbericht.
Bei den Neuwahlen erhielt Felix Reber erneut das einstimmige Vertrauen als Sprecher der Jugendgruppe, ebenfalls Christian Scheibl als Stellvertreter. Neue Schriftführerin ist Lisa Ertl. Die Finanzen bleiben in den Händen von Jasmin Bock.